Atlaskorrektur

Aus meiner praktischen Arbeit mit Patienten, bei denen ich eine geistige Wirbelsäulenbegradigung durchführen durfte, hat sich die geistige Atlaskorrektur entwickelt. Nach einer Aufrichtung der Wirbelsäule und dem Becken als Basis, ist es bei den nachfolgenden Beschwerdebildern sinnvoll, innerhalb von 3 Wochen eine Atlaskorrektur vorzunehmen. Es könnte sonst zu schmerzhaften Verspannungen der oberen Halswirbelsäule kommen.
  • ADS / ADHS
  • nervlich bedingte Krankheiten (z.B. Parkinson, Multiple Sklerose)
  • Schwindel, Benommenheit
  • Hör- und Sehstörungen
  • rasche Erschöpfung, starke Wetterfühligkeit
  • Trigeminusneuralgie, Migräne, Tinnitus
  • Nacken- und Rückenbeschwerden
  • Mißempfindungen oder Schmerzen in Händen und Fingern
  • kalte Hände und Füße, Hüft- und Kniebeschwerden
  • Angstzustände, Depressionen
  • Schlafstörungen


Die Basis das Becken, wird von zwei Hüftknochen und dem dreieckigen Knochen in der Mitte, Kreuzbein (Os Sacrum) genannt, gebildet. Die Verbindung von Kreuzbein mit dem Hüftknochen wird Iliosacralgelenk (ISG) genannt. Das Darmbein (ein platter schaufelartiger Knochen des Beckens) bildet die Basis für die Wirbelsäule, welche wiederum den Schädel trägt. Die knöchernen Strukturen sorgen für den Schutz von Gehirn und Rückenmark und somit dem zentralen Nervensystem.

Das Hinterhaupt (Occiput) ist mit dem Kreuzbein durch eine sackähnliche Membrane - die harte Hirnhaut (Duramater) verbunden. Diese umgibt das Gehirn und das Rückenmark und enthält die schützende sowie nährende Rückenmarksflüssigkeit (Liquor). Die Rückenmarksflüssigkeit, umgangssprachlich auch Nervenwasser genannt, ist für eine gute Gesundheit mitverantwortlich, da das gesamte Nervensystem von ihr durchdrungen ist.

Jede Zelle und somit jedes Organ steht mit dem Gehirn über Nervenbahnen im ständigen Signaltausch. Das Rückenmark ist die entscheidende Schaltstelle zwischen Körper und Gehirn. Signale der Zellen und Signale aus der Umwelt werden über Nervenbahnen zur Schaltstelle Rückenmark geleitet und zum Gehirn transportiert. Gegenläufig übermittelt das Gehirn über Rückenmark und Nervenbahnen bestimmte Signale zur Zellfunktion.

Bei Störungen wird somit das Gleichgewicht der tragenden Gelenke, wie auch den obersten Halswirbeln Axis und Atlas sowie Knie,  Knöchel und Fußgewölbe empfindlich gestört.

Der erste Halswirbel Atlas (Nicker) ist praktisch nur ein knöcherner Ring, der keinen massiven Wirbelkörper besitzt. Die zum Kopf hin gerichteten Gelenkflächen verbinden diesen ersten Halswirbel, und damit auch die gesamte Wirbelsäule, mit den Schädelknochen.

Der zweite Halswirbel Axis (Dreher) hat einen Zahn (Dens), der in die Lücke des Atlas hineinragt und daraus ergibt sich die besondere Beweglichkeit des Kopfes. Damit der Zahn und der Atlas sich nicht gegeneinander verschieben, wird er durch ein quer verlaufendes, kräftiges Band an der Innenseite des Atlas gehalten.

Durch verschiedene Störungen z.B. auch durch einen Sturz oder auch schon bei der Geburt kann es zu einer Verschiebung des Atlas kommen. Diese Verschiebung (Luxation) übt dann einen Dauerdruck auf das Rückenmark aus, da der Platz für das Rückenmark zu klein wird.

Die vom Gehirn zum Körper und zurück fließenden Nervenimpulse werden somit gehemmt, verfälscht oder gar unwirksam gemacht.

Eine Verschiebung kann man oft schon an einer Fehlhaltung des Kopfes erkennen. Die Seite der stärker verspannten Hals- und Hinterkopfmuskulatur steht oft tiefer und wird mit einer unbewussten Schiefhaltung des Kopfes korrigiert. Oft kann man den Kopf zu einer Seite weniger weit drehen als zu der anderen.